Thorsten Zimmer

Thorsten Zimmer

Jahrgang 1980, stammt aus dem südwestdeutschen Saarpfalzkreis und wohnt seit 2010 in Bad Fallingbostel.

Studium der anglistischen Sprachwissenschaft und der Musik (Schwerpunkt Klavier) in Deutschland (Saarbrücken, Mainz) und Neuseeland (Auckland) mit Abschluss M.A. Arbeit als Journalist (Foto, Text, Rundfunk):

Hannoversche Allgemeine
Die Rheinpfalz
Saarländischer Rundfunk 

parallel Arbeit als Werbefotograf und Werbetexter mit Schwerpunkt Automotive Branche seit 10 Jahren Fotografie und Kunstfotografie für den (inter)nationalen Markt Oberschullehrer für Englisch und Musik

 

Statement Warum Schwarz-Weiß/  Graustufen?

Unser Auge trifft täglich und meist unvorbereitet auf eine Farbflut. Die Botschaften aus Werbung, Konsumgüter- und Unterhaltungsindustrie haben seit den 1990er-Jahren ein wahres Farb-Bombardement aufgebaut. Diese "Lautstärke" der Farben erlaubt es immer weniger, das eigentliche Wesen der Dinge visuell zu erkennen.  In der Schwarz-Weiß-Fotografie dagegen sind die wichtigsten Parameter das Licht und verschiedenartige Oberflächen. So "erstickt" das Wesentliche nicht mehr unter den Versprechen von "greller, höher, weiter".  Das Eigentliche und Einzigartige tritt stattdessen zum Vorschein - und dieses Momentum bleibt in Erinnerung.

Vom Werbe- zum Kunstfotografen

Thorsten Zimmer hat in der Automotive Branche als Werber gearbeitet. Im Mittelpunkt standen Fotos von Zubehör wie exklusiven Tuningartikeln und Alufelgen. „Der Kauf von Tuningzubehör ist für Viele pure Emotion. Es geht um Individualisierung. Mein Ziel war es, den Menschen schon eine begeisternde Produktansicht in Magazinen zu bieten, die sich dann am Ende beim Kauf des realen Objekts nur noch bestätigt. Damit wird die Werbefotografie selbst zum Teil des Produkts. Die Emotionen, die die Ware in Haptik und Optik auslöst, sollten schon fotografisch vorab definiert werden.“ Als Beispiel sei die Abbildung einer Alufelge aufgegriffen. Um die Kühle von Metall in eine ausdrucksstarke Bildsprache zu übersetzen, eignet sich die Schwarz-Weiß- beziehungsweise die Graustufenfotografie hervorragend. Hier lag bei Zimmer im Ursprung der Übergang von der Werbe- zur Kunstfotografie.

Ästhetische Standpunkte Thorsten Zimmer

Wer heutzutage den Austausch mit Fotografen pflegt, trifft oftmals auf ‚Fotokünstler‘ oder Fotodesigner, deren Bilder zum großen Teil das Ergebnis von Softwarelösungen - vor allem in der Nachbearbeitung -  sind, das heißt, man könnte eher von Grafik Art sprechen. Das ist aber eine andere Disziplin. Mein Anliegen ist es, ein Foto zu zeigen, das ich mit der Kamera tatsächlich sehe. Über vom Betrachter nachvollziehbares, erlebbares und natürliches Licht sowie über die Oberflächen und die räumliche Anordnung der Motive soll die sogenannte Schwarz-Weiß-Fotografie die Motive nicht alt oder im Vintage-Look erscheinen lassen, sondern in ihrem eigentlichen Wesen als zeitlos und klassisch zeigen.

 

 

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